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Spitex-Dienste
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Bericht Spitexpraktikum
September 2010
Ich bin jetzt in der Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit, im dritten Lehrjahr.Ich dürfen in dieser Zeit vom Seniorenzentrum Solino aus, ein zweimonatiges Praktikum in der Spitex Bütschwil - Mosnang - Ganterschwil machen.
Bevor das Praktikum begonnen hat, haben ich mit unserer Ausbildnerin einen kurzen Besuch bei der Spitex gemacht. So konnten wir uns einen ersten Einblick verschaffen und die Spitex bereits etwas kennen lernen und umgekehrt.
Als das Praktikum begonnen hat, wurde ich eine Woche lang eingeführt. In dieser intensiven Woche habe ich sehr viel Neues erlebt und kennen gelernt. Ich lernte die Mitarbeitenden, Klienten und deren Zuhause kennen. Die verschiedenen Arbeiten und Tätigkeiten bei den Klienten gaben ein sehr abwechslungsreicher und spannender Tag.
Schon nach dieser Woche, konnten ich in Begleitung, zu den Klienten und Ihnen Unterstützung in der Pflege anbieten. Die Abend-Route durfte ich bereits nach kurzer Zeit alleine durchführen, wobei ich immer ein Handy dabei hatte und die Mitarbeiterin, welche Pikett-Dienst für mich machte erreichen konnte.
Ich war jeweils mit meinem Roller unterwegs, was bei Regentagen nicht immer sehr schön war. Konnte dann aber später auch das Spitex-Auto benützen, dies war dann schon etwas praktischer.
Auch im Haushalt wurde ich ein paar Mal eingeteilt, so lernte ich wieder eine weitere Aufgabe der Spitex kennen. Man kommt in einen fremden Haushalt und hat zum Reinigen nur die Hilfsmittel, die dort zur Verfügung standen. Ich fand es spannend in verschiedenen Haushalten zu arbeiten und dies so gut als möglich durchzuführen. Dadurch hatte man auch einen Einblick in die Wohnung/Haus wo der Klient lebt und sich wohl fühlt, man lernte die Person sozusagen etwas besser kennen.
An manchen Tagen, habe ich auch einen Besuch bei verschiedenen Klienten gemacht. Einen ganzen Nachmittag, so konnte der Angehörige Zeit für sich verbringen oder auch nur eine Stunde vorbeigehen. Dies schätzten die Leute sehr.
Für mich ist das Alters- und Pflegeheim und die Spitex ein grosser Unterschied.
- In der Spitex geht man zu den Klienten nach Hause, man tritt sozusagen in ihre Privatsphäre ein und hilft ihnen wo nötig. Sie können meist noch selbständig zu Hause leben und benötigen unsere Hilfe nur in bestimmten Situationen.
- Man ist alleine Unterwegs und benützt die Hilfsmittel im Haus, was nicht immer das Einfachste war. Die Zimmereinrichtungen waren auch immer anders und man musste einfach das Beste daraus machen, um eine gute und den Klienten angepasste Pflege zu gewährleisten.
- Man sieht in ganz verschiedene Haushalte hinein, jeder ist anders eingerichtet. Die Klienten fühlen sich in ihrem zu Hause wohl und geniessen es, dass sie zu Hause leben können.
Die Klienten sind sehr wertschätzend und sehr dankbar, für alles was man macht. Man spürt, dass sie unsere Hilfe gerne annehmen, so werden wir jeweils auch herzlich bei ihnen zu Hause empfangen. Wir wissen nie, was auf uns zukommt, wenn wir zu jemandem gehen. Das macht die Arbeit spannend aber auch etwas schwierig. Da man zu verschiedenen Klienten und teils nicht jeden Tag vorbei geht ist es sehr abwechslungsreich.
Es hat mir in der Spitex sehr gut gefallen. Ich wurde sehr gut betreut und konnte immer Hilfe holen wenn etwas nicht klar war. Für mich war es eine gute Erfahrung, es hat mir auch gefallen mehr Verantwortung zu übernehmen in der Zeit in der ich alleine unterwegs war. Es wurde mir viel Zeit gegeben, um für mich zu arbeiten, sei es für die Schule oder andere Arbeitsblätter. Ich durfte sagen, was ich gerne sehen oder machen möchte, und dies wurde mir immer ermöglicht. Es war super! =)
Nicole Schönenberger
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